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(Marktübersicht des Angebots)
Grundtypen von Wärmebildkameras und ihre Merkmale - Thermografische Geräte zur berührungslosen Temperaturmessung (Infrarotkameras mit thermometrischen Fähigkeiten) haben in den letzten Jahren eine rasante Entwicklung durchlaufen. Wenn man bedenkt, dass diese Geräte erst vor etwa 50 Jahren auf den Markt kamen, heute jedoch zu einem der bekanntesten und vielseitigsten Prüfgeräte herangewachsen sind, sollten wir uns nicht über die Vielfalt des Angebots (Hersteller, Typen) wundern. Für einen Kunden, der den Kauf einer Wärmebildkamera plant, ist es daher nicht mehr der Mangel an Typen, die seinen Anforderungen entsprechen, sondern die Unübersichtlichkeit des riesigen Angebots. Es ist also an der Zeit, die Entwicklung und Typen dieser Geräte fachmännisch zu überprüfen und ihr aktuelles Angebot anhand einiger wichtiger technischer Parameter zu ordnen. Denn: Die in den Kameras implementierte Messtechnologie und das verfügbare Zubehör bestimmen den Anwendungsbereich des Geräts sowie die zu erwartende Messgenauigkeit und die erreichbare Bildqualität.
Abtastende Wärmebildkameras - die "verschwundene" Spitzen technologie des Anfangs
Die ersten kommerziell erhältlichen - für die Temperaturmessung geeigneten - Wärmebildkameras wurden hauptsächlich in einer abtastenden Bauweise hergestellt. Sie verwenden nur einen einzigen („Punkt“-) Detektor zur Umwandlung der Infrarotstrahlung und tasten das zu messende Objekt mit einem mechanischen (Spiegel- oder Linsen-) System ab. Da dieses Bildgebungskonzept einen Hochgeschwindigkeits-(Photonen-)Detektor und eine hochpräzise Mechanik erfordert, ist die Herstellung recht teuer, erfordert Kühlung und aufgrund der mechanischen Komponenten eine begrenzte Lebensdauer. Trotzdem hat es einen großen Vorteil gegenüber allen anderen Methoden: Jedes Signal für jeden Bildpunkt wird vom gleichen Detektor erfasst. Somit werden die Daten für jeden Punkt des Wärmebilds unter perfekt gleichen Bedingungen erzeugt, was zu einer sehr guten Bildhomogenität (und einer Auflösung von bis zu 10mK für das Wärmebild) führt. Die Langsamkeit der Bildgebung (typischerweise nur ein Bild pro Sekunde) sowie die zuvor genannten Nachteile haben dazu geführt, dass diese Wärmebildkameratechnologie höchstens noch als Gebrauchtgerät verfügbar ist.Keine weiteren Informationen verfügbar.
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